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Liste der Essays 2020

Die Rehabilitierung der Nation

Großbritannien scheidet aus der EU aus, und das ist ein guter Start in die 2020er Jahre. Für immer mehr Länder wird die Selbstbehauptung zur vorrangigen Aufgabe werden. (24. Januar 2020)

Es geht um die Produktivität unserer Zivilisation

Mit der „Klimarettung“ werden Politik und Wirtschaft unter ein höchstes Gut gestellt, das nicht mehr mit anderen Gütern abwägbar ist. Die zerstörerischen Konsequenzen sind immens. (5. Januar 2020)

Ihr seid verfemt!

Das Feindbild „Faschist“ erfährt seit den Thüringer Ereignissen eine wahre Inflation. Damit wird die Ächtung von Menschen wieder zum Mittel der Politik. (12. Februar 2020)

Die heimliche Machtergreifung der „Agrarwende“

Während die Regierung „Mitgefühl mit den Bauern“ simuliert, arbeitet sie auf europäischer Ebene schon daran, das bisherige EU-System der Agrarförderung zu Gunsten der Öko-Landwirtschaft zu kippen. (2. Februar 2020)

Die parlamentarische Demokratie im Bann der „Mitte“

Die parlamentarische Demokratie ist ein Suchverfahren. In Deutschland werden die Alternativen in diesem Suchverfahren unnötig eingeschränkt. Ein Plädoyer für den politischen Wettbewerb zwischen rechts und links. (27. Februar 2020)

Das Corona-Beben und der Wert der Zivilisation

Die Welt erlebt einen dramatischen Stellungswechsel: Nicht die moderne Zivilisation ist gefährlich, sondern eine Natur, die ganz ohne menschliches Zutun zu einer aggressiven Macht werden kann. (22. März 2020)

Tragisches Handeln – ein Tabu in Deutschland?

Die Corona-Krise hat tragische Züge: Es gibt keine Entscheidung, die nicht zu erheblichen Opfern führt, und doch muss entschieden werden. Das Recht muss solche Entscheidungen schützen, statt vor ihnen die Augen zu verschließen. (15.April 2020)

Kein großer Ausweg in Sicht

Aus der „großen Transformation“ der Welt ist das angstvolle Zählen täglicher Corona-Infektionen geworden. Deutschland steckt in einer Sackgasse. (25. August 2020)

Ökonomische Schlafwandler

Es gibt zahlreiche Anzeichen, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise die Dimension einer grundlegenden Industriekrise hat. Die entsprechenden Fakten werden nicht unbedingt geleugnet, aber sie werden nicht ernst genommen. (5. Oktober 2020)

Der Neo-Autoritarismus

Die Installierung eines „präventiven Notstands“ in der Corona-Krise ist keine isolierte Fehlleistung. Deutschland ist auf dem Weg, seine freiheitlich-republikanische Ordnung durch eine Vormundschafts-Ordnung zu ersetzen. (2. November 2020)

Pflegenotstand – Über das Staatsversagen in der Corona-Krise

Statt den Schutz der sozialen Gruppen zu organisieren, deren Leben durch das Corona-Virus unmittelbar in Gefahr ist, haben sich die Regierenden auf eine globale „Gesellschaftssteuerung“ verlegt. (12. Dezember 2020)


Liste der Essays 2019

Die Leistung des Automobils

Erst durch die Massenmotorisierung konnte die räumliche Arbeitsteilung eine ganz neue Stufe erreichen und dadurch auch eine rationellere Auslastung der Umwelt herstellen. Doch in den Kernstädten hat sich eine neue Ignoranz ausgebreitet, die das nicht wahrnehmen kann und will. (31. Januar 2019)

Die Hochstapler der „deutschen Weltpolitik“

Die Münchener Sicherheitskonferenz hat gezeigt, dass die deutsche Außen-politik sich immer tiefer in Widersprüche verwickelt. Ihre großen Worte sind
bei näherem Hinsehen weniger groß als sie scheinen. (23. Februar 2019)

„Europa“ als Beschwörungsformel

Nachdem die Regierenden bei ihren großen „Rettungen“ nur hohe Kosten
ohne greifbare Resultate zustande gebracht haben, wird einfach ein neues
Ziel ausgerufen: Alles wird gut, wenn es nur „europäisch“ wird. (13. März 2019)

Was ist „framing“ und was kann man ihm entgegensetzen?

Gegen die zunehmenden Versuche, die Sprache aus ihrem Bezug zur Wirklichkeit zu lösen und zu einer willkürlichen Verfügungsmasse zu machen. (9. März 2019)

Das EU-Kartell an der Arbeit

Der Brexit ist vertagt, ohne dass es neue Positionen für eine Einigung gibt. Dafür ist nicht das britische Austrittsbegehren verantwortlich, sondern die Bedingungen, die Brüssel für einen Austrittsvertrag stellt. (28. April 2019)

Das Maut-Urteil gegen Deutschland – Schwarzfahren im Namen Europas

Mit dem Richterspruch aus Luxemburg beansprucht die EU einen weiteichenden Zugriff auf die nationalen Finanzierungssysteme der Verkehrs-Infrastruktur. (25. Juni 2019)

Die Herausforderung aus der Peripherie

Die Bewegung der „Gelben Westen“ hat sich an den zunehmenden Belastungen entzündet, denen die Teile Frankreichs, die nicht zu den Metropolregionen zählen, ausgesetzt sind. Der Kampf um die Automobilität war der Auslöser, aber es war auch ein Kampf um die Selbstbehauptung der Peripherie. (20. Juli 2019)

Über die Knechtung und den Eigensinn der Sprache

In der medialen Öffentlichkeit haben sich heute nicht nur Falschinformationen ausgebreitet, sondern es wird in die Sprache als solche eingegriffen, um die Möglichkeiten des Denkens von vornherein einzuschränken. (15. Juli 2019)

Das Klima-Ultimatum

Mit der Ausrufung einer finalen „Krise des Klimas“ wird eine Stimmung
ausgelöst, die bereit ist, im Eiltempo Kernbestände unserer Zivilisation
zu opfern. Eine solche Beschleunigung der Dinge hat in Europa
schon einmal fatale Konsequenzen gehabt. (14. August 2019)

Die Wahrheit der Traktoren

Die schwarz-rot-grüne Agrarwende ist ein Phantasiegebilde. Die Realität der Landwirtschaft ist auf Seiten der demonstrierenden Bauern. (1.Dezember 2019)

Zwischen Hysterie und Hybris

Unzeitgemäße Gedanken zur „Klima-Rettung“ (15. Dezember 2019)


Liste der Essays 2018

Ein Regime der Abhängigkeiten

Es gibt keine stabile Regierung in einem Land, das von der Politik als Ansammlung von Bedürftigen behandelt wird. Das Weiter-So entfernt Deutschland immer weiter von seinen bürgerlichen Grundlagen. (23. Januar 2018)

Kindesmissbrauch – Die unkontrollierte Macht der Richter

Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Täter konnte weitere Taten begehen, weil Gerichte verhinderten, dass der Staat seine Schutzpflicht wahrnahm. Die Vorgänge in Baden-Württemberg zeigen eine gefährliche Fehlentwicklung der staatlichen Gewaltenteilung. (30. Januar 2018)

Die Burka – das nächste Tabuthema

Die AFD bringt ein Verbot von Burka und Nikab vor den Bundestag und wird mit Redebeiträgen bekämpft, die dem deutschen Parlament nahelegen, sich bei diesem Thema am besten in Schweigen zu hüllen. (28. Februar 2018)

Die Tragik der Sozialdemokratie

Die SPD, die jetzt in einer existenziellen Krise steckt, ist nicht die bürgerliche Arbeitnehmerpartei des Godesberger Programms. Nur eine Rückbesinnung auf diesen alten Markenkern führt aus der Merkel-Gefolgschaft heraus. (14. Februar 2018)

Der katalanische Separatismus und die Fiktion einer „EU-Bürgerschaft“

Weil das Rechtssystem der Europäischen Union keine verbindliche und verantwortliche Souveränität kennt, wird es zum Deckmantel für den Separatismus. (25. März 2018)

Ein Misstrauensvotum gegen die spanische Demokratie

Ein deutsches Gericht weigert sich, einen Verfassungsbrecher an die Madrider Justiz zu überstellen, und der politisch-mediale Mainstream verbreitet Zweifel an der spanischen Demokratie. Die Anti-Orban-Kampagne lässt grüßen. (11. April 2018)

Der neue Antisemitismus und seine Relativierer

Die arabisch-islamische Judenverfolgung marschiert, doch im globalisierten Deutschland darf sie nicht beim Namen genannt werden. (19. April 2018)

Wozu Spanien? Über die Komplexität und Aktualität nationaler Identitäten

Die Separatistenbewegung in Katalonien beruft sich auf eine homogene katalanische Identität. Demgegenüber ist Spanien als „Nation der  Nationalitäten“ zweistufig aufgebaut. Die Auflösung dieses Modells wäre ein historischer Rückschritt. (30. April 2018)

Der Mythos des großen „Nein“

Ein kritischer Rückblick auf die 68er-Bewegung in Osnabrück. (8. Mai 2018)

Die kalte Abwicklung des Verfassungsstaates

Die Merkel-Doktrin der „europäischen Lösung“ für die Migration schafft in Wirklichkeit jedwede Grenzhoheit ab. (12. Juli 2018)

Die „Autokrise“ und das Ressentiment gegen die große Stadt

Die öffentliche Diskussion über die Mobilität in Deutschland ist naiv. Die Vielfalt der Verkehrsträger und ihre tieferen Gründe wird gar nicht verstanden. (10. August 2018)

Sie kennen keine Res Publica mehr

Die Sicherheit der Bürger gehört zu den Gemeingütern eines Landes. In Chemnitz hat sich gezeigt, wie weit sich Regierung und Medien davon verabschiedet haben. (3. September 2018)

Sachpolitik? Die nächste große Sach-Demontage hat schon begonnen

Der Kern der „Dieselkrise“ ist eine Verschärfung der Emissions-Grenzwerte, die ohne Rücksicht auf die Autoindustrie und Automobilität erfolgt. (5. November 2018)

Die Tabula rasa der Massenmigration

Der von der UN lancierte „Migrationspakt“ untergräbt die Souveränität der UN-Mitgliedstaaten und steht damit in einem fundamentalen Widerspruch zur Charta der Vereinten Nationen. (10. Dezember 2018)


Liste der Essays 2017

Religion als weltliches Motiv

Diese Essay-Serie handelt von der Tatsache, dass das Religiöse sowohl ein konstruktiv- hebendes Motiv sein kann als auch ein destruktiv-zerstörendes Motiv. (Januar 2017)

Der kühle Blick des Kamera-Auges

Eine Mehrheit der Bürger tritt für eine Erweiterung der Video-Überwachung im öffentlichen Raum ein. Opfert sie damit ihre Freiheit? (10. Februar 2017)

Die Neuverhandlung der Weltwirtschaft

Diese Essay-Serie erörtert verschiedene Aspekte der neueren Wirtschaftsentwicklung, die sich nicht mehr auf den Generalnenner „immer globaler“ bringen lassen. (9. – 23. März 2017)

Das Macron-Fieber

Mit atemberaubender Geschwindigkeit hat das politische Establishment Frankreichs seine bisherigen Parteien verabschiedet. Ein „unabhängiger“ Präsidentschaftskandidat soll nun zum Retter Frankreichs und Europas werden. (25. April – 4. Mai 2017)

Der Generalverdacht gegen alles Militärische

Die Verteidigungsministerin startet eine beispiellose Säuberungsaktion in der Bundeswehr. Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ wendet sich nun gegen tragende Institutionen der Bundesrepublik. (15. Mai 2017)

Außenhandel und „Klimarettung“

Soll man den Zugang zum Welthandel beschränken, um damit die Teilnahme aller Länder an der „Klimarettung“ zu erzwingen? Diese „Waffe“ wird schon bei Verhandlungen um Handelsabkommen eingesetzt. Aber sie zerstört gegenseitige Handelsvorteile, ohne etwas Nachhaltiges für die Umwelt zu bewirken. (22. Juni 2017)

Gegen den Separatismus – Verteidigt Spanien!

Der katalanische Separatismus zerstört die gemeinsamen Errungenschaften des demokratischen Spanien. Und die Europäische Union zeigt eine verdächtige Gleichgültigkeit. (26. September 2017)

Auf einem historischen Irrweg

Der Versuch, die Umwälzungen von 1989 in „Globalpolitik“ zu überführen, hat eine tiefe Vertrauenskrise ausgelöst. Mit „Jamaika“ hat die politische Geisterfahrt seinen passenden exotischen Ausdruck gefunden. (8. Oktober 2017)


Liste der Essays 2016

Eine Art Ablasshandel

Das EU-Türkei-Abkommen reduziert Massenzuwanderung nicht, sondern führt nur einen Zwangsumtausch ein und rückt die Türkei in eine Schlüsselstellung. (24. März 2016)

Die deutsche Berufskrise

Dem deutschen Bildungsbetrieb gelingt es immer weniger, der kommenden Generation Sinn und Anforderungen des Berufslebens zu vermitteln. (7. April 2016)

Idomeini und die neuen Weltbürger

Das Zusammenwirken von Global-Aktivisten und Global-Eliten führt nicht zu einer offeneren Welt, sondern zu einer Welt, in der die Macht schrankenloser und zugleich exklusiver ist. (14. April 2016)

Die deutsche Maut – eine EU-Affäre

Das deutsche Maut-Projekt beseitigt eine bestehende Schieflage zwischen inländischen und ausländischen Autobahn-Nutzern beseitigt. Doch Brüssel tut so, als wäre das deutsche Fernstraßennetz eine Gratisleistung für Europa. (6. Mai 2016)

Der große Kurzschluss

Die Massenmigration unserer Gegenwart enthält einen Grundwiderspruch. Sie stellt den Versuch einer gigantischen Umverteilung dar, doch sind ihre Ansprüche sind doch durch keine Umverteilung lösbar. Das macht diese Bewegung zugleich tragisch und gefährlich (2. Mai 2016)

Erwägungen zum Brexit

Das „Immer enger vereint“ der EU ist ein Anachronismus. Eine immer stärker durchregulierte Großraumwirtschaft ist nicht etwas ganz Neues, sondern ein Wiedergänger, dessen Kraft sich schon im 20. Jahrhundert erschöpft hat. (Essayserie, erschienen zwischen dem 10. Juni – 7. Juli 2016)

Der zweite Dammbruch

Unter dem Vorzeichen „Integration“ wird Deutschland nun erst wirklich der Masseneinwanderung unterworfen. (14. Juli 2016)

Die neue Standesherrschaft 

In der, immer weitere Kreise ziehenden, Kampagne gegen den „Populismus“ werden ganze Bevölkerungsschichten verächtlich gemacht. Aber wer spricht da eigentlich? (25. Oktober 2016)

Und es gibt es doch – das Volk

Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ verfolgt ein verdecktes Ziel. Das Volk selber soll zum Verschwinden gebracht werden. (15. Oktober 2016)

Amerikas raue Energie

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen drückt nicht nur Protest aus, sondern in einem tiefen Sinn proamerikanisch. Ein Buch von Wolfgang Büscher, das gar nicht von Donald Trump handelt, kann helfen, das zu verstehen. (18. November 2018)

Nichts ist geregelt. Gar nichts.

Erdogans Drohung zeigt Europas zahnlose Grenze. In den internationalen Beziehungen fördert das Prinzip „Offenheit“ nicht die Freiheit, sondern die Willkür. (2. Dezember 2016)


Liste der Essays 2015

Etwas geht zu Ende

Die politischen Kräfte in Deutschland sortieren sich neu, weil konservative Anliegen im Raum stehen. Während die ständigen „Modernisierungen“ immer weniger halten, was sie versprechen, rückt die Verteidigung der Grundordnung der Moderne wieder stärker in den Vordergrund. (25. Januar 2015)

Der marokkanische Weg

Europas arabischer Nachbar im Südwesten hat nicht durch große Rebellionen von sich reden gemacht. Manche vermuteten deshalb, dass Marokko ein besonders rückständiges und unterdrücktes Land ist. Doch angesichts vielfacher Krisen in der arabisch-islamischen Welt hat sich die Problemstellung umgedreht: Marokko wird interessant, weil es als Nation zusammenhält und ein verlässlicher internationaler Partner ist. Beobachtungen in einem unterschätzten Land. (Februar 2015)

Nation und Zivilgesellschaft in Europa

Europa bewegt sich auf der Einbahnstraße eines „Immer-enger-vereint“. Aber seine historische Besonderheit, die die Ära der Moderne eröffnet hat und heute noch seine Lebenskraft animiert, ist der Pluralismus nationaler Zivilgesellschaften. (März 2015, erschienen als Buchbeitrag)

Gesellschaftssteuerung

Der Merkelismus zerstört einen Eckstein liberaler Ordnung: die Trennung zwischen Gesellschaft und Staat (5. Mai 2015)

Schmierige Strukturen

Was der jahrelange systematische Kindesmissbrauch in bestimmten alternativen Milieus in Berlin mit der grünen Politikdoktrin zu tun hat (25. Mai 2015)

Verbietet der Stadt doch ihre Türme

Ein Bürgerentscheid bestimmt, dass Hamburg sich nicht für die Olympischen Spiele bewerben darf. Das beschädigt eine deutsche Metropole von Weltruf. (5. Dezember 2015)

Die Wahl, die wir haben

Nach dem Terrorangriff auf Paris. (28. November 2015)

Wozu noch eine christlich-demokratische Partei?

Die Grundsatzdebatte, die jetzt in CDU und CSU angemahnt wird, sollte die Bedeutung religiöser Motive in Politik und Wirtschaft wiederentdecken. (15. August 2015)

Das Griechenland-Abenteuer

Die Essay-Serie „Das Griechenland-Abenteuer“ umfasst vier Texte, die sich mit dem Versuch der EU auseinandersetzen, einen Bankrott des griechischen Staates um jeden Preis zu verhindern. (Juni/Juli 2015)  

Der Migrationsmythos 

In dieser Datei sind die ersten 8 Folgen meiner Essay-Serie „Der Migrationsmythos“ zusammengestellt, die von September bis Dezember 2015 verfasst wurden. 


Liste der Essays 2014

Im Mittelbau der Welt

Schwellenländer haben wesentlich dazu beigetragen, dass ein Großteil der Menschheit heute ein besseres Leben führen kann. Der Westen läuft Gefahr, diese Länder zu einseitig an seinen Maßstäben zu messen. (24. Februar 2014)

Auf nach Kleineuropa?

In der Ukraine-Krise hat die Europäische Union eine neue Spannungspolitik gegenüber Russland betrieben. Sie hat ihre Interessen als Machtkartell über die europäisch-asiatischen Verbindungen gestellt. (28. März 2014)

Über die Souveränität

In Zeiten, in denen Politik zum bloßen Moderieren von Interessen geworden ist, erscheint die selbstverantwortliche Einheit eines Staatswesens zu Unrecht als Konzept von gestern. (10. Mai 2014)

Eine bildungsfremde Ideologie

Unter dem Leitwort „Inklusion“ haben im vergangenen Schuljahr massive Eingriffe in den Unterricht stattgefunden. Es zeigt sich, dass es dabei gar nicht um ein besseres Lernen geht (6. Juli 2014)

Ernstfall Frankreich

Der Fall Frankreich überfordert das Politiksystem der EU.  Wenn ein Land vor existenziellen Umbauten steht, ist das Modell „Souveränität“ besser als das Modell „Retten und Reformieren von höherer Hand“. (12. Juli 2014)

Die Infrastrukturkrise 

Die Vernachlässigung der technischen Infrastrukturen zeigt eine Fehlaufstellung der zeitgenössischen Politik: Wo die Leitbilder des „Sozialen“ und des „Naturnahen“ dominieren, wird die konstruktive Vermittlung dazwischen vernachlässigt. (15. Oktober 2014)

Die Verwandlung der Europäischen Union 

Zu den Grundannahmen der gegenwärtigen Politik gehört, dass das europäische Projekt Offenheit und Freiheit bedeute und jede Alternative demgegenüber nur engherziger sein könne. Doch dies Verhältnis hat sich inzwischen umgekehrt. (15. Oktober 2014)

Die Würde des Notausgangs 

Die Palliativmedizin ist eine wichtige Errungenschaft, aber sie taugt nicht als Generalalternative in der Diskussion um die Sterbehilfe. (1. November 2014)

Die Drogenwende ist gescheitert

„Verbote helfen nichts“ war lange Zeit die Devise im Kampf gegen die Suchtgefahren. Der Görlitzer Park in Berlin zwingt zum Umdenken. (25. November 2014)

Die kommende Migrationskrise

Die anschwellenden Migrantenströme sind keine Naturgewalt, der Europa hilflos ausgesetzt ist. Vielmehr werden die gesetzlichen Mittel nicht eingesetzt, die jedem modernen Staatwesen zur Verfügung stehen. (30. Dezember 2014)


Liste der Essays 2013

Hurra, wir eröffnen!

Die Berliner Flughafen-Affäre zeigt: Je mehr die Politik sich auf das optimistische Ankündigen spezialisiert, umso weniger bringt sie zustande. (2. Januar 2013)

Frankreich könnte es

Unserem Nachbarland droht der Verlust seiner produktiven Basis. Da hilft kein Linksruck, sondern nur eine Rückbesinnung auf die eigenen industriellen Tugenden. (8. Februar 2013)

Die Welt ist hungrig

Im Bereich der Lebensmittel wird gerne höchste Reinheit und Natürlichkeit gefordert. Doch im realen Leben ist nüchterne Vernunft gefragt. (20. März 2013)

Auf dem Weg in den Quotenstaat

Mit dem Einstieg in eine gesetzliche Frauenquote wird eine Politik befördert, die den Gleichheitsgrundsatz des Rechtsstaats aushebelt. (20. April 2013)

Die Glücksfalle

Die Optimierung des Glücks erscheint als oberstes Gebot unserer Zeit. Doch manchmal bringt es mehr, sich auf das krumme, wirkliche Leben einzulassen. (10. April 2013)

Die Eindeutigkeit der Staatsbürgerschaft wahren

Nicht nur im Steuerrecht, sondern auch im Wirtschaftsleben und bei der Immigration brauchen wir eine eindeutige Haftbarkeit der Akteure. (30. April 2013)

Gefangen im Zahlungsstrom

Vermögensabgabe, Ende des Ehegatten-Splitting und billiges Geld von den Zentralbanken – ein Gesellschaftmodell, das Haus und Hof nicht mehr kennt, drängt an die Macht. (22 .Mai 2013)

Mut zur Metropole

Nach den Großprojekten werden nun steigende Mieten zum Konfliktthema. Statt mit einer „Preisbremse“ an den Symptomen herumzudoktern, ist eine großzügigere Stadtplanung und Baupolitik notwendig. (15. Juni 2013)

Auf der Suche nach Realität

Die Franzosen zeigen sich pessimistisch. Aber daraus spricht nicht die Schwerfälligkeit eines ewig gestrigen Landes, sondern die Abkehr von leichtsinnigen Zukunftsversprechen. Eine Sommerreise zwischen Provinz und Metropole (25. Juli 2013)

Die Integrationspolitik, rastlos und ratlos

Die Dortmunder Nordstadt gilt als sozialer Brennpunkt. Aber nicht der große Krach steht bevor, sondern eine allmähliche Erschöpfung ist im Gang. (15. Juli 2013)

Von Verdun nach Brüssel

Im Schatten der Schuldenkrise wachsen die kulturellen Vorurteile zwischen den Nationen. Die EU hat zum gegenseitigen Respekt wenig beigetragen. (10. August 2013)

Wenn Grüne rechnen

Die Energiewende erweist sich als unbezahlbar. Sie beruhte von vornherein auf einer volkswirtschaftlichen Fehlkalkulation. (10. Juli 2013)

Autonomie am Ende?

Über die beschränkten, aber bedeutsamen Entscheidungsmöglichkeiten am Ende des Lebens – Vortragsmanuskript (9. Oktober 2013)

An der Südgrenze

Das europäische Denken war nicht immer so eng angelegt wie zu EU-Zeiten. Das Werk von Albert Camus zeugt von einer Epoche, in der man sich auf riskanteren Wegen befand. (4. November 2013)


Liste der Essays 2012

Der Politiker als Vorbild?

Deutschland ist über die Affäre Wulff uneins. Es geht im Grunde um die Frage, was die Bürger von ihren politischen Amtsträgern erwarten sollen. (31. Januar 2012)

Das Maß der Druckmaschine

Im diffusen Raum der digitalisierten Öffentlichkeit kann die Aufgabe, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, umgangen werden. Hingegen bildet der begrenzte Raum der klassischen Medien diese wichtige Ordnungsleistung immer wieder neu heraus. (31. Januar 2012)

Wenn die Freiheit krank wird

„Burn-out“ ist nicht nur ein Fall für den Arzt, sondern ein Zivilisationsproblem. Aber nicht die Vielfalt der modernen Welt müssen wir verringern, sondern unsere Auswahl besser treffen (10. Februar 2012)

Vor verschlossener Tür

Das aufwendige System der Kinder- und Jugendhilfen will die Eltern ändern und hat Schwierigkeiten, die Kinder zu erreichen. (2. Februar 2012)

Vom „nation building“ zum „economy building“?

Jetzt ist wieder von allen möglichen „Marshall-Plänen“ die Rede: Große Investitionsprogramme sollen die Wirtschaft „ankurbeln“. Aber ohne Bezug zur Realwirtschaft sind solche Programme gar keine Realinvestitionen. (4. März 2012)

Der Bus kommt

Für viele Fahrten ist das eigene Auto zu teuer und die Eisenbahn zu umständlich. Doch dazwischen gibt es eine anpassungsfähige Alternative, auf die kein Verkehrssystem verzichten kann. (22. April 2012)

Die erpressbare Metropole

Seit Berlin versucht, sich im internationalen Rahmen zu behaupten, nehmen auch die Versuche zu, die Stadt mit Zerstörung und Blockade unter Druck zu setzen. Eine Zeit der Machtproben droht. (14. April 2012)

Das Angebot der Demokratie

Das Heilige der Religion und das Frivole der Karikatur können sich gegenseitig nicht beschädigen. (2. Juni 2012)

Land im Wartestand?

Nach der Wahl eines neuen Präsidenten ist in Frankreich keine Aufbruchstimmung spürbar. Zwischen dem Führungsanspruch in der EU und der alltäglichen Realität gibt es einen beträchtlichen Abstand. Eine Rundreise im Sommer 2012. (10. Juli 2012)

Sportsgeist in London

Die Olympischen Spiele von London sind ein Erfolg. Der Gewinn liegt nicht in der wirtschaftlichen Bilanz, sondern im menschlichen Vorbild. Das sollte Deutschland interessieren. (6. August 2012)

Jeder zählt

Ob es um Staatsschulden, Einkommen oder Schulerfolg geht, eine verlässliche Sozialstatistik ist angesichts der globalen Dateninflation wichtiger denn je für unsere Demokratie (22. Oktober 2012)

Das schnelle Berlin

In dieser Woche wird vor dem Bundesverwaltungsgericht der Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A 100 verhandelt. Höchste Zeit, dass Diejenigen Gehör finden, die in der größten deutschen Metropole auf Tempo angewiesen sind. (15. November 2012)

Magie und Moderne

Es gibt sie noch, die Gaslaternen. Ihr warmer Schein kann einer Straße Atmosphäre verleihen. Doch in Berlin, wo sie besonders zahlreich sind, sollen sie jetzt entfernt werden (14. November 2012)

Verteidigung des Herdes

Der Streit um die „Herdprämie“ ist zum Kulturkampf geworden, der die Bedeutung der Privatsphäre angreift. (23. Dezember 2012)