Die Essays

Die Seite „Die Essays“ bringt explorative und experimentelle Texte zu den verschiedensten Themen. Dazu gehören Essays im engeren Sinne, Reportagen, wissenschaftliche Beiträge, Vorträge und Abhandlungen. Ältere Jahrgänge dieser Texte stehen zum Lesen und Herunterladen bereit.

Essays 2022

Essays 2021

Essays 2020

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Liste der Essays 2022

Die törichte Russland-Feindschaft

Ein neues „Sprachgesetz“, das jetzt in der Ukraine in Kraft getreten ist, zeigt den Versuch, alles Russische aus dieser Nation zu tilgen. Dieser Weg führt die Ukraine und Europa in eine Sackgasse. (Doppelessay zur Ukraine-Krise, Teil I) (8. Februar 2022)

Inflation? Nein, es ist eine verheerende Preis-Revolution!

Die gegenwärtige Teuerungswelle kommt nicht von irgendeiner „Geldpolitik“, sondern von einer Produktivitäts-Zerstörung, die die realen Kosten der gesamten Volkswirtschaft immens steigert. (4. Mai 2022)

Der Fluch der „postindustriellen“ Gesellschaft

Die Teuerungswelle bei den Nahrungsmitteln weckt uns aus den grünen Blütenträumen der „Agrarwende“. Was nützt eine Nachhaltigkeit, bei der es gar keine ausreichende Produktivität mehr gibt? (30. Juni 2022)

Der Gesellschaftsvertrag zerbricht

Wenn wichtige Güter auf einmal unbezahlbar werden, zerbricht das in einem Land etablierte Verhältnis von Leistung und Gegenleistung. Die Folge ist eine Arbeitskrise, die sich in Deutschland schon deutlich abzeichnet. (20. Juli 2022)

Die Stunde der abwägenden Vernunft

Mit diesem Herbst 2022 beginnt eine längere Zeit, in der Deutschland mehr und mehr den Ernst seiner Lage zu spüren bekommt. Diese Lage kann nur gewendet werden, wenn die anvisierten Ziele und die zu erwartenden Opfer kritisch ins Verhältnis gesetzt werden. (10.September 2022)

Der verkannte Wert der modernen Dinge 

Die Krisen, die sich in diesem Herbst zu einem ganzen Krisenkomplex auftürmen, beruhen auf leichtsinnigen Entscheidungen. Der gemeinsame Hintergrund all dieser Entscheidungen ist eine Geringschätzung und fahrlässige Preisgabe der modernen Welt. (5.November 2022)

Die eigene Größe des Sports

Deutschland ist sang- und klanglos bei der Fußball-WM ausgeschieden, und niemand hat ihm eine Träne nachgeweint. Die Krise unseres Landes ist auch eine Sportkrise. (15.Dezember 2022)

Moderne Zeiten

Über die Eigenart und den geschichtlichen Rang der geschichtlichen Ära, in der wir nun schon seit mehreren Jahrhunderten leben. Eine Ideenskizze und ein Werkstatt-Projekt.(Dezember 2022)


Liste der Essays 2021

Die Menschenwürde des „trotzdem“

Die Osterspaziergänge war einmal ein Freiheitsritual, bei dem die Menschen sich nicht durch die Erfahrung von Not und schwersten Krankheiten davon abhalten ließen, den Sieg des Frühlings über den Winter zu feiern. (4. April 2021)

Der Lockdown-Automat

Mit der „Bundes-Notbremse“ wird ein Mechanismus installiert, bei dem eine politische Abwägung zwischen dem Interesse der Epidemie-Bekämpfung und
der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Gesamtentwicklung
des Landes nicht mehr vorkommt. (23. April 2021)

Das Grundgesetz wird „dekonstruiert“

Der Corona-Lockdown ist zu einer Macht in Deutschland geworden. Das konnte nur geschehen, weil die Verfassung als Ganzes ihre Macht eingebüßt hat. (11. Mai 2021)

Eine präventive Notstandsverfassung

Das Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts ersetzt die freiheitlich-demokratische Grundordnung durch eine Rettungsordnung. Es führt eine präventive Pflicht zur Zwangs-bewirtschaftung des Landes ein, die bis zur Erreichung der „Klima-Neutralität“ gelten soll. (26. Mai 2021)

Verfassungsumsturz in Europa

Mit dem „Vertragsverletzungsverfahren“ gegen Deutschland will die EU-Kommission die EU zum neuen Souverän in Europa erheben. Das wäre das Ende der EU als Vertragsgemeinschaft souveräner Staaten. (1. Juni 2021)

Der Afghanistan-Schock

Die Bundesregierung hat in Afghanistan alle Gebote eines geordneten Rückzugs verletzt, weil sie von Anfang an keine Vorstellung von der Tiefe der Krise des Landes hatte. (August 2021)

Doppel-Essay Der Ernst der Lage

Vergesst die großen Weltrettungen, denn sie haben sich längst in unendlich wuchernde Baustellen verwandelt, in denen mehr abgerissen als aufgebaut wird. Die wirklichen Herausforderungen Deutschlands liegen woanders. (November 2021)

Gemeinsam essen

Wenn Menschen zusammen essen, ist das etwas sehr Elementares.
Aber hier ist ein Entwicklungsgang vom Einfachen zum Differenzierteren
zu entdecken, der etwas über die Größe der modernen Zivilisation verrät.
Eine Lektüre von Georg Simmels „Soziologie der Mahlzeit“. (22. Dezember 2021)


Liste der Essays 2020

Die Rehabilitierung der Nation

Großbritannien scheidet aus der EU aus, und das ist ein guter Start in die 2020er Jahre. Für immer mehr Länder wird die Selbstbehauptung zur vorrangigen Aufgabe werden. (24. Januar 2020)

Es geht um die Produktivität unserer Zivilisation

Mit der „Klimarettung“ werden Politik und Wirtschaft unter ein höchstes Gut gestellt, das nicht mehr mit anderen Gütern abwägbar ist. Die zerstörerischen Konsequenzen sind immens. (5. Januar 2020)

Ihr seid verfemt!

Das Feindbild „Faschist“ erfährt seit den Thüringer Ereignissen eine wahre Inflation. Damit wird die Ächtung von Menschen wieder zum Mittel der Politik. (12. Februar 2020)

Die heimliche Machtergreifung der „Agrarwende“

Während die Regierung „Mitgefühl mit den Bauern“ simuliert, arbeitet sie auf europäischer Ebene schon daran, das bisherige EU-System der Agrarförderung zu Gunsten der Öko-Landwirtschaft zu kippen. (2. Februar 2020)

Die parlamentarische Demokratie im Bann der „Mitte“

Die parlamentarische Demokratie ist ein Suchverfahren. In Deutschland werden die Alternativen in diesem Suchverfahren unnötig eingeschränkt. Ein Plädoyer für den politischen Wettbewerb zwischen rechts und links. (27. Februar 2020)

Das Corona-Beben und der Wert der Zivilisation

Die Welt erlebt einen dramatischen Stellungswechsel: Nicht die moderne Zivilisation ist gefährlich, sondern eine Natur, die ganz ohne menschliches Zutun zu einer aggressiven Macht werden kann. (22. März 2020)

Tragisches Handeln – ein Tabu in Deutschland?

Die Corona-Krise hat tragische Züge: Es gibt keine Entscheidung, die nicht zu erheblichen Opfern führt, und doch muss entschieden werden. Das Recht muss solche Entscheidungen schützen, statt vor ihnen die Augen zu verschließen. (15.April 2020)

Kein großer Ausweg in Sicht

Aus der „großen Transformation“ der Welt ist das angstvolle Zählen täglicher Corona-Infektionen geworden. Deutschland steckt in einer Sackgasse. (25. August 2020)

Ökonomische Schlafwandler

Es gibt zahlreiche Anzeichen, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise die Dimension einer grundlegenden Industriekrise hat. Die entsprechenden Fakten werden nicht unbedingt geleugnet, aber sie werden nicht ernst genommen. (5. Oktober 2020)

Der Neo-Autoritarismus

Die Installierung eines „präventiven Notstands“ in der Corona-Krise ist keine isolierte Fehlleistung. Deutschland ist auf dem Weg, seine freiheitlich-republikanische Ordnung durch eine Vormundschafts-Ordnung zu ersetzen. (2. November 2020)

Pflegenotstand – Über das Staatsversagen in der Corona-Krise

Statt den Schutz der sozialen Gruppen zu organisieren, deren Leben durch das Corona-Virus unmittelbar in Gefahr ist, haben sich die Regierenden auf eine globale „Gesellschaftssteuerung“ verlegt. (12. Dezember 2020)


Liste der Essays 2019

Die Leistung des Automobils

Erst durch die Massenmotorisierung konnte die räumliche Arbeitsteilung eine ganz neue Stufe erreichen und dadurch auch eine rationellere Auslastung der Umwelt herstellen. Doch in den Kernstädten hat sich eine neue Ignoranz ausgebreitet, die das nicht wahrnehmen kann und will. (31. Januar 2019)

Die Hochstapler der „deutschen Weltpolitik“

Die Münchener Sicherheitskonferenz hat gezeigt, dass die deutsche Außen-politik sich immer tiefer in Widersprüche verwickelt. Ihre großen Worte sind
bei näherem Hinsehen weniger groß als sie scheinen. (23. Februar 2019)

„Europa“ als Beschwörungsformel

Nachdem die Regierenden bei ihren großen „Rettungen“ nur hohe Kosten
ohne greifbare Resultate zustande gebracht haben, wird einfach ein neues
Ziel ausgerufen: Alles wird gut, wenn es nur „europäisch“ wird. (13. März 2019)

Was ist „framing“ und was kann man ihm entgegensetzen?

Gegen die zunehmenden Versuche, die Sprache aus ihrem Bezug zur Wirklichkeit zu lösen und zu einer willkürlichen Verfügungsmasse zu machen. (9. März 2019)

Das EU-Kartell an der Arbeit

Der Brexit ist vertagt, ohne dass es neue Positionen für eine Einigung gibt. Dafür ist nicht das britische Austrittsbegehren verantwortlich, sondern die Bedingungen, die Brüssel für einen Austrittsvertrag stellt. (28. April 2019)

Das Maut-Urteil gegen Deutschland – Schwarzfahren im Namen Europas

Mit dem Richterspruch aus Luxemburg beansprucht die EU einen weiteichenden Zugriff auf die nationalen Finanzierungssysteme der Verkehrs-Infrastruktur. (25. Juni 2019)

Die Herausforderung aus der Peripherie

Die Bewegung der „Gelben Westen“ hat sich an den zunehmenden Belastungen entzündet, denen die Teile Frankreichs, die nicht zu den Metropolregionen zählen, ausgesetzt sind. Der Kampf um die Automobilität war der Auslöser, aber es war auch ein Kampf um die Selbstbehauptung der Peripherie. (20. Juli 2019)

Über die Knechtung und den Eigensinn der Sprache

In der medialen Öffentlichkeit haben sich heute nicht nur Falschinformationen ausgebreitet, sondern es wird in die Sprache als solche eingegriffen, um die Möglichkeiten des Denkens von vornherein einzuschränken. (15. Juli 2019)

Das Klima-Ultimatum

Mit der Ausrufung einer finalen „Krise des Klimas“ wird eine Stimmung
ausgelöst, die bereit ist, im Eiltempo Kernbestände unserer Zivilisation
zu opfern. Eine solche Beschleunigung der Dinge hat in Europa
schon einmal fatale Konsequenzen gehabt. (14. August 2019)

Die Wahrheit der Traktoren

Die schwarz-rot-grüne Agrarwende ist ein Phantasiegebilde. Die Realität der Landwirtschaft ist auf Seiten der demonstrierenden Bauern. (1.Dezember 2019)

Zwischen Hysterie und Hybris

Unzeitgemäße Gedanken zur „Klima-Rettung“ (15. Dezember 2019)


Liste der Essays 2018

Ein Regime der Abhängigkeiten

Es gibt keine stabile Regierung in einem Land, das von der Politik als Ansammlung von Bedürftigen behandelt wird. Das Weiter-So entfernt Deutschland immer weiter von seinen bürgerlichen Grundlagen. (23. Januar 2018)

Kindesmissbrauch – Die unkontrollierte Macht der Richter

Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Täter konnte weitere Taten begehen, weil Gerichte verhinderten, dass der Staat seine Schutzpflicht wahrnahm. Die Vorgänge in Baden-Württemberg zeigen eine gefährliche Fehlentwicklung der staatlichen Gewaltenteilung. (30. Januar 2018)

Die Burka – das nächste Tabuthema

Die AFD bringt ein Verbot von Burka und Nikab vor den Bundestag und wird mit Redebeiträgen bekämpft, die dem deutschen Parlament nahelegen, sich bei diesem Thema am besten in Schweigen zu hüllen. (28. Februar 2018)

Die Tragik der Sozialdemokratie

Die SPD, die jetzt in einer existenziellen Krise steckt, ist nicht die bürgerliche Arbeitnehmerpartei des Godesberger Programms. Nur eine Rückbesinnung auf diesen alten Markenkern führt aus der Merkel-Gefolgschaft heraus. (14. Februar 2018)

Der katalanische Separatismus und die Fiktion einer „EU-Bürgerschaft“

Weil das Rechtssystem der Europäischen Union keine verbindliche und verantwortliche Souveränität kennt, wird es zum Deckmantel für den Separatismus. (25. März 2018)

Ein Misstrauensvotum gegen die spanische Demokratie

Ein deutsches Gericht weigert sich, einen Verfassungsbrecher an die Madrider Justiz zu überstellen, und der politisch-mediale Mainstream verbreitet Zweifel an der spanischen Demokratie. Die Anti-Orban-Kampagne lässt grüßen. (11. April 2018)

Der neue Antisemitismus und seine Relativierer

Die arabisch-islamische Judenverfolgung marschiert, doch im globalisierten Deutschland darf sie nicht beim Namen genannt werden. (19. April 2018)

Wozu Spanien? Über die Komplexität und Aktualität nationaler Identitäten

Die Separatistenbewegung in Katalonien beruft sich auf eine homogene katalanische Identität. Demgegenüber ist Spanien als „Nation der  Nationalitäten“ zweistufig aufgebaut. Die Auflösung dieses Modells wäre ein historischer Rückschritt. (30. April 2018)

Der Mythos des großen „Nein“

Ein kritischer Rückblick auf die 68er-Bewegung in Osnabrück. (8. Mai 2018)

Die kalte Abwicklung des Verfassungsstaates

Die Merkel-Doktrin der „europäischen Lösung“ für die Migration schafft in Wirklichkeit jedwede Grenzhoheit ab. (12. Juli 2018)

Die „Autokrise“ und das Ressentiment gegen die große Stadt

Die öffentliche Diskussion über die Mobilität in Deutschland ist naiv. Die Vielfalt der Verkehrsträger und ihre tieferen Gründe wird gar nicht verstanden. (10. August 2018)

Sie kennen keine Res Publica mehr

Die Sicherheit der Bürger gehört zu den Gemeingütern eines Landes. In Chemnitz hat sich gezeigt, wie weit sich Regierung und Medien davon verabschiedet haben. (3. September 2018)

Sachpolitik? Die nächste große Sach-Demontage hat schon begonnen

Der Kern der „Dieselkrise“ ist eine Verschärfung der Emissions-Grenzwerte, die ohne Rücksicht auf die Autoindustrie und Automobilität erfolgt. (5. November 2018)

Die Tabula rasa der Massenmigration

Der von der UN lancierte „Migrationspakt“ untergräbt die Souveränität der UN-Mitgliedstaaten und steht damit in einem fundamentalen Widerspruch zur Charta der Vereinten Nationen. (10. Dezember 2018)


Liste der Essays 2017

Religion als weltliches Motiv

Diese Essay-Serie handelt von der Tatsache, dass das Religiöse sowohl ein konstruktiv- hebendes Motiv sein kann als auch ein destruktiv-zerstörendes Motiv. (Januar 2017)

Der kühle Blick des Kamera-Auges

Eine Mehrheit der Bürger tritt für eine Erweiterung der Video-Überwachung im öffentlichen Raum ein. Opfert sie damit ihre Freiheit? (10. Februar 2017)

Die Neuverhandlung der Weltwirtschaft

Diese Essay-Serie erörtert verschiedene Aspekte der neueren Wirtschaftsentwicklung, die sich nicht mehr auf den Generalnenner „immer globaler“ bringen lassen. (9. – 23. März 2017)

Das Macron-Fieber

Mit atemberaubender Geschwindigkeit hat das politische Establishment Frankreichs seine bisherigen Parteien verabschiedet. Ein „unabhängiger“ Präsidentschaftskandidat soll nun zum Retter Frankreichs und Europas werden. (25. April – 4. Mai 2017)

Der Generalverdacht gegen alles Militärische

Die Verteidigungsministerin startet eine beispiellose Säuberungsaktion in der Bundeswehr. Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ wendet sich nun gegen tragende Institutionen der Bundesrepublik. (15. Mai 2017)

Außenhandel und „Klimarettung“

Soll man den Zugang zum Welthandel beschränken, um damit die Teilnahme aller Länder an der „Klimarettung“ zu erzwingen? Diese „Waffe“ wird schon bei Verhandlungen um Handelsabkommen eingesetzt. Aber sie zerstört gegenseitige Handelsvorteile, ohne etwas Nachhaltiges für die Umwelt zu bewirken. (22. Juni 2017)

Gegen den Separatismus – Verteidigt Spanien!

Der katalanische Separatismus zerstört die gemeinsamen Errungenschaften des demokratischen Spanien. Und die Europäische Union zeigt eine verdächtige Gleichgültigkeit. (26. September 2017)

Auf einem historischen Irrweg

Der Versuch, die Umwälzungen von 1989 in „Globalpolitik“ zu überführen, hat eine tiefe Vertrauenskrise ausgelöst. Mit „Jamaika“ hat die politische Geisterfahrt seinen passenden exotischen Ausdruck gefunden. (8. Oktober 2017)


Liste der Essays 2016

Eine Art Ablasshandel

Das EU-Türkei-Abkommen reduziert Massenzuwanderung nicht, sondern führt nur einen Zwangsumtausch ein und rückt die Türkei in eine Schlüsselstellung. (24. März 2016)

Die deutsche Berufskrise

Dem deutschen Bildungsbetrieb gelingt es immer weniger, der kommenden Generation Sinn und Anforderungen des Berufslebens zu vermitteln. (7. April 2016)

Idomeini und die neuen Weltbürger

Das Zusammenwirken von Global-Aktivisten und Global-Eliten führt nicht zu einer offeneren Welt, sondern zu einer Welt, in der die Macht schrankenloser und zugleich exklusiver ist. (14. April 2016)

Die deutsche Maut – eine EU-Affäre

Das deutsche Maut-Projekt beseitigt eine bestehende Schieflage zwischen inländischen und ausländischen Autobahn-Nutzern beseitigt. Doch Brüssel tut so, als wäre das deutsche Fernstraßennetz eine Gratisleistung für Europa. (6. Mai 2016)

Der große Kurzschluss

Die Massenmigration unserer Gegenwart enthält einen Grundwiderspruch. Sie stellt den Versuch einer gigantischen Umverteilung dar, doch sind ihre Ansprüche sind doch durch keine Umverteilung lösbar. Das macht diese Bewegung zugleich tragisch und gefährlich (2. Mai 2016)

Erwägungen zum Brexit

Das „Immer enger vereint“ der EU ist ein Anachronismus. Eine immer stärker durchregulierte Großraumwirtschaft ist nicht etwas ganz Neues, sondern ein Wiedergänger, dessen Kraft sich schon im 20. Jahrhundert erschöpft hat. (Essayserie, erschienen zwischen dem 10. Juni – 7. Juli 2016)

Der zweite Dammbruch

Unter dem Vorzeichen „Integration“ wird Deutschland nun erst wirklich der Masseneinwanderung unterworfen. (14. Juli 2016)

Die neue Standesherrschaft 

In der, immer weitere Kreise ziehenden, Kampagne gegen den „Populismus“ werden ganze Bevölkerungsschichten verächtlich gemacht. Aber wer spricht da eigentlich? (25. Oktober 2016)

Und es gibt es doch – das Volk

Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ verfolgt ein verdecktes Ziel. Das Volk selber soll zum Verschwinden gebracht werden. (15. Oktober 2016)

Amerikas raue Energie

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen drückt nicht nur Protest aus, sondern in einem tiefen Sinn proamerikanisch. Ein Buch von Wolfgang Büscher, das gar nicht von Donald Trump handelt, kann helfen, das zu verstehen. (18. November 2018)

Nichts ist geregelt. Gar nichts.

Erdogans Drohung zeigt Europas zahnlose Grenze. In den internationalen Beziehungen fördert das Prinzip „Offenheit“ nicht die Freiheit, sondern die Willkür. (2. Dezember 2016)


Liste der Essays 2015

Etwas geht zu Ende

Die politischen Kräfte in Deutschland sortieren sich neu, weil konservative Anliegen im Raum stehen. Während die ständigen „Modernisierungen“ immer weniger halten, was sie versprechen, rückt die Verteidigung der Grundordnung der Moderne wieder stärker in den Vordergrund. (25. Januar 2015)

Der marokkanische Weg

Europas arabischer Nachbar im Südwesten hat nicht durch große Rebellionen von sich reden gemacht. Manche vermuteten deshalb, dass Marokko ein besonders rückständiges und unterdrücktes Land ist. Doch angesichts vielfacher Krisen in der arabisch-islamischen Welt hat sich die Problemstellung umgedreht: Marokko wird interessant, weil es als Nation zusammenhält und ein verlässlicher internationaler Partner ist. Beobachtungen in einem unterschätzten Land. (Februar 2015)

Nation und Zivilgesellschaft in Europa

Europa bewegt sich auf der Einbahnstraße eines „Immer-enger-vereint“. Aber seine historische Besonderheit, die die Ära der Moderne eröffnet hat und heute noch seine Lebenskraft animiert, ist der Pluralismus nationaler Zivilgesellschaften. (März 2015, erschienen als Buchbeitrag)

Gesellschaftssteuerung

Der Merkelismus zerstört einen Eckstein liberaler Ordnung: die Trennung zwischen Gesellschaft und Staat (5. Mai 2015)

Schmierige Strukturen

Was der jahrelange systematische Kindesmissbrauch in bestimmten alternativen Milieus in Berlin mit der grünen Politikdoktrin zu tun hat (25. Mai 2015)

Verbietet der Stadt doch ihre Türme

Ein Bürgerentscheid bestimmt, dass Hamburg sich nicht für die Olympischen Spiele bewerben darf. Das beschädigt eine deutsche Metropole von Weltruf. (5. Dezember 2015)

Die Wahl, die wir haben

Nach dem Terrorangriff auf Paris. (28. November 2015)

Wozu noch eine christlich-demokratische Partei?

Die Grundsatzdebatte, die jetzt in CDU und CSU angemahnt wird, sollte die Bedeutung religiöser Motive in Politik und Wirtschaft wiederentdecken. (15. August 2015)

Das Griechenland-Abenteuer

Die Essay-Serie „Das Griechenland-Abenteuer“ umfasst vier Texte, die sich mit dem Versuch der EU auseinandersetzen, einen Bankrott des griechischen Staates um jeden Preis zu verhindern. (Juni/Juli 2015)  

Der Migrationsmythos 

In dieser Datei sind die ersten 8 Folgen meiner Essay-Serie „Der Migrationsmythos“ zusammengestellt, die von September bis Dezember 2015 verfasst wurden. 


Liste der Essays 2014

Im Mittelbau der Welt

Schwellenländer haben wesentlich dazu beigetragen, dass ein Großteil der Menschheit heute ein besseres Leben führen kann. Der Westen läuft Gefahr, diese Länder zu einseitig an seinen Maßstäben zu messen. (24. Februar 2014)

Auf nach Kleineuropa?

In der Ukraine-Krise hat die Europäische Union eine neue Spannungspolitik gegenüber Russland betrieben. Sie hat ihre Interessen als Machtkartell über die europäisch-asiatischen Verbindungen gestellt. (28. März 2014)

Über die Souveränität

In Zeiten, in denen Politik zum bloßen Moderieren von Interessen geworden ist, erscheint die selbstverantwortliche Einheit eines Staatswesens zu Unrecht als Konzept von gestern. (10. Mai 2014)

Eine bildungsfremde Ideologie

Unter dem Leitwort „Inklusion“ haben im vergangenen Schuljahr massive Eingriffe in den Unterricht stattgefunden. Es zeigt sich, dass es dabei gar nicht um ein besseres Lernen geht (6. Juli 2014)

Ernstfall Frankreich

Der Fall Frankreich überfordert das Politiksystem der EU.  Wenn ein Land vor existenziellen Umbauten steht, ist das Modell „Souveränität“ besser als das Modell „Retten und Reformieren von höherer Hand“. (12. Juli 2014)

Die Infrastrukturkrise 

Die Vernachlässigung der technischen Infrastrukturen zeigt eine Fehlaufstellung der zeitgenössischen Politik: Wo die Leitbilder des „Sozialen“ und des „Naturnahen“ dominieren, wird die konstruktive Vermittlung dazwischen vernachlässigt. (15. Oktober 2014)

Die Verwandlung der Europäischen Union 

Zu den Grundannahmen der gegenwärtigen Politik gehört, dass das europäische Projekt Offenheit und Freiheit bedeute und jede Alternative demgegenüber nur engherziger sein könne. Doch dies Verhältnis hat sich inzwischen umgekehrt. (15. Oktober 2014)

Die Würde des Notausgangs 

Die Palliativmedizin ist eine wichtige Errungenschaft, aber sie taugt nicht als Generalalternative in der Diskussion um die Sterbehilfe. (1. November 2014)

Die Drogenwende ist gescheitert

„Verbote helfen nichts“ war lange Zeit die Devise im Kampf gegen die Suchtgefahren. Der Görlitzer Park in Berlin zwingt zum Umdenken. (25. November 2014)

Die kommende Migrationskrise

Die anschwellenden Migrantenströme sind keine Naturgewalt, der Europa hilflos ausgesetzt ist. Vielmehr werden die gesetzlichen Mittel nicht eingesetzt, die jedem modernen Staatwesen zur Verfügung stehen. (30. Dezember 2014)


Liste der Essays 2013

Hurra, wir eröffnen!

Die Berliner Flughafen-Affäre zeigt: Je mehr die Politik sich auf das optimistische Ankündigen spezialisiert, umso weniger bringt sie zustande. (2. Januar 2013)

Frankreich könnte es

Unserem Nachbarland droht der Verlust seiner produktiven Basis. Da hilft kein Linksruck, sondern nur eine Rückbesinnung auf die eigenen industriellen Tugenden. (8. Februar 2013)

Die Welt ist hungrig

Im Bereich der Lebensmittel wird gerne höchste Reinheit und Natürlichkeit gefordert. Doch im realen Leben ist nüchterne Vernunft gefragt. (20. März 2013)

Auf dem Weg in den Quotenstaat

Mit dem Einstieg in eine gesetzliche Frauenquote wird eine Politik befördert, die den Gleichheitsgrundsatz des Rechtsstaats aushebelt. (20. April 2013)

Die Glücksfalle

Die Optimierung des Glücks erscheint als oberstes Gebot unserer Zeit. Doch manchmal bringt es mehr, sich auf das krumme, wirkliche Leben einzulassen. (10. April 2013)

Die Eindeutigkeit der Staatsbürgerschaft wahren

Nicht nur im Steuerrecht, sondern auch im Wirtschaftsleben und bei der Immigration brauchen wir eine eindeutige Haftbarkeit der Akteure. (30. April 2013)

Gefangen im Zahlungsstrom

Vermögensabgabe, Ende des Ehegatten-Splitting und billiges Geld von den Zentralbanken – ein Gesellschaftmodell, das Haus und Hof nicht mehr kennt, drängt an die Macht. (22 .Mai 2013)

Mut zur Metropole

Nach den Großprojekten werden nun steigende Mieten zum Konfliktthema. Statt mit einer „Preisbremse“ an den Symptomen herumzudoktern, ist eine großzügigere Stadtplanung und Baupolitik notwendig. (15. Juni 2013)

Auf der Suche nach Realität

Die Franzosen zeigen sich pessimistisch. Aber daraus spricht nicht die Schwerfälligkeit eines ewig gestrigen Landes, sondern die Abkehr von leichtsinnigen Zukunftsversprechen. Eine Sommerreise zwischen Provinz und Metropole (25. Juli 2013)

Die Integrationspolitik, rastlos und ratlos

Die Dortmunder Nordstadt gilt als sozialer Brennpunkt. Aber nicht der große Krach steht bevor, sondern eine allmähliche Erschöpfung ist im Gang. (15. Juli 2013)

Von Verdun nach Brüssel

Im Schatten der Schuldenkrise wachsen die kulturellen Vorurteile zwischen den Nationen. Die EU hat zum gegenseitigen Respekt wenig beigetragen. (10. August 2013)

Wenn Grüne rechnen

Die Energiewende erweist sich als unbezahlbar. Sie beruhte von vornherein auf einer volkswirtschaftlichen Fehlkalkulation. (10. Juli 2013)

Autonomie am Ende?

Über die beschränkten, aber bedeutsamen Entscheidungsmöglichkeiten am Ende des Lebens – Vortragsmanuskript (9. Oktober 2013)

An der Südgrenze

Das europäische Denken war nicht immer so eng angelegt wie zu EU-Zeiten. Das Werk von Albert Camus zeugt von einer Epoche, in der man sich auf riskanteren Wegen befand. (4. November 2013)


Liste der Essays 2012

Der Politiker als Vorbild?

Deutschland ist über die Affäre Wulff uneins. Es geht im Grunde um die Frage, was die Bürger von ihren politischen Amtsträgern erwarten sollen. (31. Januar 2012)

Das Maß der Druckmaschine

Im diffusen Raum der digitalisierten Öffentlichkeit kann die Aufgabe, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, umgangen werden. Hingegen bildet der begrenzte Raum der klassischen Medien diese wichtige Ordnungsleistung immer wieder neu heraus. (31. Januar 2012)

Wenn die Freiheit krank wird

„Burn-out“ ist nicht nur ein Fall für den Arzt, sondern ein Zivilisationsproblem. Aber nicht die Vielfalt der modernen Welt müssen wir verringern, sondern unsere Auswahl besser treffen (10. Februar 2012)

Vor verschlossener Tür

Das aufwendige System der Kinder- und Jugendhilfen will die Eltern ändern und hat Schwierigkeiten, die Kinder zu erreichen. (2. Februar 2012)

Vom „nation building“ zum „economy building“?

Jetzt ist wieder von allen möglichen „Marshall-Plänen“ die Rede: Große Investitionsprogramme sollen die Wirtschaft „ankurbeln“. Aber ohne Bezug zur Realwirtschaft sind solche Programme gar keine Realinvestitionen. (4. März 2012)

Der Bus kommt

Für viele Fahrten ist das eigene Auto zu teuer und die Eisenbahn zu umständlich. Doch dazwischen gibt es eine anpassungsfähige Alternative, auf die kein Verkehrssystem verzichten kann. (22. April 2012)

Die erpressbare Metropole

Seit Berlin versucht, sich im internationalen Rahmen zu behaupten, nehmen auch die Versuche zu, die Stadt mit Zerstörung und Blockade unter Druck zu setzen. Eine Zeit der Machtproben droht. (14. April 2012)

Das Angebot der Demokratie

Das Heilige der Religion und das Frivole der Karikatur können sich gegenseitig nicht beschädigen. (2. Juni 2012)

Land im Wartestand?

Nach der Wahl eines neuen Präsidenten ist in Frankreich keine Aufbruchstimmung spürbar. Zwischen dem Führungsanspruch in der EU und der alltäglichen Realität gibt es einen beträchtlichen Abstand. Eine Rundreise im Sommer 2012. (10. Juli 2012)

Sportsgeist in London

Die Olympischen Spiele von London sind ein Erfolg. Der Gewinn liegt nicht in der wirtschaftlichen Bilanz, sondern im menschlichen Vorbild. Das sollte Deutschland interessieren. (6. August 2012)

Jeder zählt

Ob es um Staatsschulden, Einkommen oder Schulerfolg geht, eine verlässliche Sozialstatistik ist angesichts der globalen Dateninflation wichtiger denn je für unsere Demokratie (22. Oktober 2012)

Das schnelle Berlin

In dieser Woche wird vor dem Bundesverwaltungsgericht der Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A 100 verhandelt. Höchste Zeit, dass Diejenigen Gehör finden, die in der größten deutschen Metropole auf Tempo angewiesen sind. (15. November 2012)

Magie und Moderne

Es gibt sie noch, die Gaslaternen. Ihr warmer Schein kann einer Straße Atmosphäre verleihen. Doch in Berlin, wo sie besonders zahlreich sind, sollen sie jetzt entfernt werden (14. November 2012)

Verteidigung des Herdes

Der Streit um die „Herdprämie“ ist zum Kulturkampf geworden, der die Bedeutung der Privatsphäre angreift. (23. Dezember 2012)


Liste der Essays 2011

Die Geburt einer neuen Nationenwelt?

Die Volksbewegungen am Südufer des Mittelmeers entdecken ihre Länder neu. Noch nie war die arabische Welt so pluralistisch. (24. Februar 2011)

Die vernünftigen Grenzen ökonomischer Kostenrechnung

Kann die Wirtschaft alle ihre Umweltwirkungen bilanzieren? Nein, denn eine solche Rechnung würde uferlos sein und alle Unternehmenserträge, Arbeitslöhne und auch die Finanzen des Staates dauerhaft ins Minus drehen. (2. April 2011)

Der Zauber der Dinge

Die Konsumkritik irrt: Ohne die tägliche Gütervielfalt wäre das Glück des Lebens gar nicht greifbar. Der Konsum lehrt uns, die Welt zu lieben. (19. Mai 2011)

Wind und Atom 

Ist es wirklich klug, alles auf den Ausbau regenerativer Energien zu setzen? Dann wird aus der netten Kleinteiligkeit ein schwerfälliger Großapparat werden. (12. Mai 2011)

Der Ernst der Moderne

Die Gefährdungen der Menschheit können nicht einfach „abgeschaltet“ werden. Seit dem 11. März sehen wir deutlicher, dass das Unglück auf Dauer zu unserer Welt gehören wird. (17. März 2011)

Die Autorität des Ingenieurs

Der „Stresstest“ hat gezeigt, dass das Projekt Stuttgart 21 zu Unrecht unter Generalverdacht gestellt wurde. Aber ist man hierzulande überhaupt noch bereit, die Autorität technischer Argumente anzuerkennen? (25. Juli 2011)

Das Mittelmeerproblem

Die Europäische Union ist ein System, das für Niedrigertrag-Länder keinen Platz hat. Das muss sich ändern. (29. September 2011)

Die Ressource des Glaubens

Der Papst besucht Deutschland. Das könnte Anlass sein, um über den Unterschied zwischen einer multikulturell orientierten Gesellschaft und einer religiös orientierten Gesellschaft nachzudenken. (20. September 2011)

Würde und Bewährung

Über Vorzüge und Nachteile ethischer Erwägungen in Wirtschaft und Politik. (Ein Vortrag in Ludwigshafen am 26.10.2011)

Gewaltbereitschaft

Die Mordserie gegen Migranten kommt zu einem Zeitpunkt, wo die rechtsradikale Ideologie an Einfluss verliert. Doch gleichzeitig vermehren sich die monströsen Grausamkeiten einzelner Gruppen und Täter. (24. November 2011)

Nationen bewegen Europa

Der Brüsseler Gipfel hat gezeigt, dass der freie Vertrag einzelner Staaten oft mehr bewegen kann als eine Zwangsgemeinschaft aller. (13. Dezember 2011)


Liste der Essays 2010

Ohne Staatsidee?

In der Gegenwart wird der Staat dem Sozialen untergeordnet. Das politische Handeln löst sich in das gesellschaftliche Handeln auf. Ein Staat mit eigenen Beständen und einer eigenen Raison gilt als Fremdkörper. (22. Januar 2010)

Schlaglöcher im Land

Vereiste Wege, Straßenschäden, und die Bahn kommt auch nicht. Mit Erstaunen müssen die Bürger feststellen, dass sich Deutschland inzwischen mit elementaren Dingen schwertut (1. März 2010)

Die Schwäche der Kirche

Nicht die Skandale sind das Hauptproblem der Kirche, sondern ihr Kleinmut in der Verkündigung Gottes. Religion bedeutet mehr als praktische Lebenshilfe. (24. April 2010)

Jenseits des Ruhrgebiets-Mythos

Mit dem Ruhrgebiet als Kern war Nordrhein-Westfalen einmal der Inbegriff deutscher Industriestärke. Heute gibt es andere Leistungsträger und verschiedene regionale Wege. (2. Mai 2010)

Im Buchenhaus

Der deutsche Wald ist heute ein betriebsamer Ort und eine echte Bürgersache. In einem Forst bei Neuruppin kann man exemplarisch sehen, wie sich Natur und Privateigentum gegenseitig fördern. (20. Juni 2010)

Meine Woche 

Giuliana hat eine Frage – Politik der Worte – Im gemeinsamen Garten – Marie Antoinette lässt grüßen – Gedanken eines Wählers – Verteidigung des Reisens (Eine Kolumnen-Folge vom 2.- 7. August 2010)

Wenn ein Umweltamt sich eine Rheinbrücke ausdenkt

Das Umweltbundesamt schlägt eine Alternativroute für den Güterverkehr vor und am Niederrhein ist man fassungslos. (25. August 2010)

Festungen der Freiheit

Starke Unternehmen sind in modernen Zeiten ein Unterpfand dafür, dass die Freiheit produktiv wird und Herausforderungen bestehen kann. Doch müssen sie heute von neuem für ihre Anerkennung streiten. (10. August 2010)

Mehr Kameras wagen

Foto und Film haben unsere Ansichten von der Welt bereichert. Man kann am öffentlichen Leben nur teilhaben, wenn man sich der Beobachtung aussetzt. Deshalb ist die Kritik an „Street View“ falsch. (26. August 2010)

Nicht ohne meine Dinge 

Am Ende des Lebens schwinden die Kräfte. Deshalb wuchern die Versorgungsangebote. Aber viele alte Menschen verteidigen ihre eigene Lebensführung. Dabei bekommen kleine Dinge eine große Bedeutung. (5. Oktober 2010)

Die Unterschicht als Leistungsträger

Es ist nicht klug, für die Zukunft Deutschlands allein auf die Mittelschicht zu setzen. (1. Oktober 2010)

Der Mensch hat Zukunft bekommen

Im Advent zeigt sich die christliche Grundlage unserer modernen Welt. Religiösität und Säkularität müssen kein Gegensatz sein. (25. November 2010)

Masters of the Universe

Alle Macht geht durch die globalen Netze der digitalisierten Kommunikation. Aber wo geht sie hin? (13. Dezember 2010)

Sich würdig erweisen

Zum Erbe der Aufklärung gehört die Idee, dass Individuen und Nationen den Gaben gerecht werden müssen, die sie bekommen haben. Dies bürgerliche Grundmotiv gibt den viel beschworenen „Werten“ erst ihre Kraft. (23. Dezember 2010)


Liste der Essays 2009

Bindungen, die sich nicht ausschließen

Der Berliner Volksentscheid „ProReli“ ist kein Kulturkampf. Weltliche und religiöse Ressourcen werden beide an unseren Schulen gebraucht. (2. Februar 2009)

Die Versuchung der Feindbilder

50 Jahre nach ihrem Godesberger Programm geht der SPD ihr sozialpartnerschaftlicher Geist verloren. Sie verkennt ihre Aufgabe, neue soziale Milieus mit der Marktwirtschaft zu versöhnen. (5. März 2009)

Meine Woche

Zumwinkels Burg – Die Krokusse blühen – Die Stadt und der Rauch – Siedlungsbrei ohne Mitte – kultureller Grundbruch – Fußböden unseres Lebens (Kolumnen-Folge in der Woche vom 23. – 28. März 2009)

Nachteil und Nutzen der Nachbarschaft

Seine Mitbürger vor Ort kann man sich nicht aussuchen. Aber hier zeigt sich, wie eine Gesellschaft etwas miteinander tun kann, ohne sich sehr ähnlich zu sein oder gut zu kennen. (10. Juni 2009)

Großchemie und Gemütlichkeit

Wo der Rhein ein Arbeitstier ist: In Uerdingen haben Handel und Industrie eine Landschaft überformt und weiterentwickelt. Ein Ortsporträt. (9. Juni 2009)

Meine Woche

Rettende Hände – Frau Schmidt auf Visite – Der Mantel des Sankt Martin – Glück ohne Mündigkeit? – Sylvias Kaffeekanne – So kurzsichtig sind wir nicht (Kolumnen-Folge in der Woche vom 27. Juli – 1. August 2009)

Konservativ und ungezwungen

Frankreich in der Krise? Zweifellos, aber unser Nachbarland ist dabei nicht so nervös, wie man vermuten könnte. Reisenotizen aus dem Sommer 2009. (16. Juli 2009)

Die Stärke des Unvermögens

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin haben begonnen. Der Sport fasziniert, weil er nicht die Höchstleistung, sondern die begrenzten Kräfte des Körpers in den Mittelpunkt stellt. (13. August 2009)

Der Stuttgarter Knoten

Das große Bahn- und Stadtprojekt „Stuttgart 21“ steht vor dem Baubeginn. Aber noch immer gibt es tiefe Kontroversen um das Milliardenvorhaben. (10. August 2009)

Stadt ohne Eigenschaften?

Osnabrück gilt als Inbegriff des langweiligen Durchschnitts. Für den, der sie von innen erlebt, kann die kleine Großstadt aber sehr viel bedeuten. Ein Ortsporträt. (22. November 2009)

Die Südfrucht

Die Orange ist für uns zu einer gewohnten Frucht geworden. Aber das ist das Resultat einer ganz außergewöhnlichen Geschichte, die der Welthandel geschrieben hat. (10. Dezember 2009)


Liste der Essays 2008

Im großen Saal der Moderne

Die architektonische „Moderne“ des 20. Jahrhunderts ist eine Mogelpackung, die die lange Tradition der modernen Stadtentwicklung ignoriert. (3. Januar 2008)

Darf man strafen?

Im Streit über die Strafverfolgung jugendlicher Intensivtäter geht es um das Gemeingut des Rechts und um das Leben unserer Großstädte. (9. Januar 2008)

Das Böse aus dem Zwergenreich

Mit dem Alarm beim Feinstaub hat die EU die Grenze zur Irrationalität überschritten. Die seriöse Umweltpolitik und die großen Städte sind die Opfer. (28. Januar 2008)

Die zweite Generation Aufbau

Die jetzt vorgesehene außerordentliche Rentenerhöhung beschädigt die Solidarachse in unserem Land. Sie missachtet die Lebensleistung der heute aktiven Generation. (7. April 2008)

Ihr seid zum Lager verurteilt

Der Sieg der Hisbollah in Beirut überdeckt eine fundamentale Schwäche: Der „Islamismus von unten“ macht aus dem Licht und Leben der Mittelmeerwelt einen Käfig ohne Hoffnung. (15. Mai 2008)

Wenn die Pflege an ihre Grenzen stößt

Die Demenzerkrankung zieht immer weitere Kreise. Familien und Pflege-einrichtungen sind oft am Ende ihrer Kraft. Doch die Politik verharmlost dieses Drama und setzt noch höhere Betreuungsansprüche in Umlauf. (22. Juni 2008)

Frankreich und der Süden des Westens

Frankreich war lange auf eine kerneuropäische Parität mit Deutschland fixiert. Das Ende dieses Zwangskorsetts kann Europa größer machen. (20. Juni 2008)

Meine Woche

Amerika in Valencia – Die gute Kolonie – Wo ein Job nicht reicht – Tankschiffe am Horizont – Das Dilemma der Guerilla – Straßenbahn zum Strand. (Kolumnen-Folge in der Woche vom 7. – 12. Juli 2008) 

Meine Woche

Schneeflocken – Schock im Berufsalltag – Polonaise Blankenese – Alltäglicher Notstand – Die ewige Erlebnisfahrt – Hilfe und Schuld (Kolumnen-Folge in der Woche vom 22. – 27. September 2008) 

Freiheit braucht Präsenz

Die großen Städte sind nicht nur Orte der Massenversorgung. Auf ihren repräsentativen Straßen und Plätzen lebt die westliche Tradition der Freiheit. Eine Einladung zur Stadtbesichtigung. (14. Dezember 2008)


Liste der Essays 2007

Räumliche Ungleichheiten schützen das Klima

Viel mehr als durch kleinliche Dekrete kann Europa durch den Verzicht auf die Schaffung „gleicher Lebensverhältnisse“ zur Erhaltung der Erdatmosphäre beitragen. (25. März 2007)

Eine republikanische Mehrheit

Mit der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy in Frankreich deutet sich ein neues Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft an. (8. Juni 2007)

Meine Woche

Unter den Linden liegt die Moderne – Unser allzu menschlicher Städtebau – Außenpolitik des Misstrauens – Warum es den Zwei-Klassen-Staat gibt – Die Geschichte mit den Kartons – Was Berlin von Barcelona lernen kann. (Kolumnen-Folge in der Woche vom 30. Juli – 4. August 2007)

Es fährt ein Zug nach nirgendwo

Die Deutsche Bahn könnte das konservative Band einer mobilen Gesellschaft sein. Doch es gibt gegenwärtig die schädliche Neigung, die Einheit des Unternehmens zu schwächen. (30. August 2007)

Die Staatskarosse tiefer legen

Frankreich scheint sich in Gruppenkämpfen festzufahren. Aber es gibt auch eine Reformarena, in der konstruktiv gearbeitet wird. (1. Dezember 2007)